Generator für den Digitalen Produktpass
Ab dem 18. Februar 2027 müssen Batterien für Elektrofahrzeuge, Batterien für leichte Verkehrsmittel und Industriebatterien über 2 kWh einen Digitalen Produktpass tragen — den ersten und bislang einzigen Produktpass, der in der EU rechtsverbindlich ist. Dieser kostenlose Generator erzeugt ein vollständiges Passdokument nach den Kategorien des Anhangs XIII: Identifikation, Materialien, Rezyklatanteil, CO₂-Fußabdruck und Angaben zum Lebensende, mit QR-Code und maschinenlesbarem JSON-LD. Laden Sie es als eigenständige Seite herunter und hosten Sie es unter einer URL Ihrer Wahl.
10 KOSTENLOSE DOKUMENTE · LÄUFT IN IHREM BROWSER · NICHTS WIRD HOCHGELADEN
Der QR-Code führt zu Ihrer öffentlichen Pass-URL — drucken Sie ihn auf das Produkt oder die Verpackung.
Ein angegebener CO₂-Fußabdruck muss verifiziert werden
Sie haben einen CO₂-Fußabdruck eingetragen. Nach Artikel 7 der Verordnung (EU) 2023/1542 ist das keine selbst erklärte Zahl: Sie stammt aus einer Studie zum Produkt-CO₂-Fußabdruck für dieses Batteriemodell aus diesem Herstellungswerk, berechnet nach der delegierten Methodik der Kommission und ausgedrückt in kg CO₂e pro kWh — und die Studie muss von einer notifizierten Stelle unabhängig verifiziert werden, bevor die Batterie in der EU in Verkehr gebracht wird.
Die Pflicht gilt gestaffelt nach Batterietyp, zuerst für Batterien für Elektrofahrzeuge und später für Batterien für leichte Verkehrsmittel. Hat Ihre Zahl diese Verifizierung nicht durchlaufen, behandeln Sie das Ergebnis dieses Werkzeugs als Entwurf und nicht als Erklärung.
Ihre Angaben werden übernommen — kein erneutes Eintippen
GPSR-Listing-Generator
Angaben nach Artikel 19 für Fernabsatz-Angebote.
Werkzeug öffnen →EU-Widerrufsfunktion
Zweistufiges Widerrufsformular nach Artikel 11a, E-Mail und Hinweistext.
Werkzeug öffnen →KI-Verordnung: Transparenzhinweise
Hinweise nach Artikel 50 für Chatbots, Deepfakes und KI-Texte.
Werkzeug öffnen →PPWR-Konformitätserklärung
Verpackungs-Konformitätserklärung nach Anhang VIII der Verordnung (EU) 2025/40.
Werkzeug öffnen →Digitale Produktpässe, ausführlich beantwortet
Welche Produkte brauchen rechtlich einen Pass, und ab wann?
Derzeit nur Batterien. Die Verordnung (EU) 2023/1542 macht einen Digitalen Produktpass ab dem 18. Februar 2027 für Batterien für Elektrofahrzeuge, Batterien für leichte Verkehrsmittel und Industriebatterien über 2 kWh verbindlich — Gerätebatterien sind ausgenommen. Die Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 ist in Kraft, aber bislang wurde kein delegierter Rechtsakt erlassen, der für eine andere Produktgruppe eine Passpflicht begründet. Textilien werden etwa 2027 erwartet, Elektronik 2028–29. Wo kein Rechtsakt existiert, sagen wir das.
Wie lange müssen die Unterlagen aufbewahrt werden?
Zehn Jahre nach dem Inverkehrbringen der Batterie. Wirtschaftsakteure müssen die EU-Konformitätserklärung und die technischen Unterlagen den nationalen Behörden für diesen Zeitraum zur Verfügung halten — dieselbe Zehnjahresfrist, die für CE-gekennzeichnete Produkte allgemein gilt. Der Pass selbst ist eine von dieser Aufbewahrungspflicht getrennte Anforderung: Dieses Werkzeug strukturiert den Pass, es erstellt oder verwahrt Ihre technischen Unterlagen nicht.
Ist das Ergebnis dieses Werkzeugs ein amtlicher Pass?
Nein — und das gilt heute für nichts, was ein Online-Werkzeug erzeugt. Erstellt wird ein vom Verkäufer erklärtes Passdokument, aufgebaut nach den Kategorien des Anhangs XIII: eine einzelne, eigenständige Webseite mit der Identifikation Ihres Produkts, den Materialien, dem Rezyklatanteil, dem CO₂-Fußabdruck und den Angaben zum Lebensende, dazu ein QR-Code und eingebettetes JSON-LD, damit die Daten maschinenlesbar sind. Sie hosten sie unter einer URL, die Sie kontrollieren. Die Registrierungs- und Konformitätsanforderungen der Verordnung sind gesonderte Pflichten, die mit der Frist 2027 hinzukommen.
Warum vor dem Stichtag anfangen?
Weil die Datenerhebung der langsame Teil ist, nicht das Dokument. Hersteller brauchen Materialzusammensetzungen, Rezyklatanteile und CO₂-Fußabdrücke von ihren Lieferanten, und Abnehmer — insbesondere größere Handels- und Industriekunden — fragen diese Angaben bereits in Ausschreibungen ab. Ein Passentwurf zeigt früh, welche Felder Sie noch nicht befüllen können.